Alte Hunde: So wird der Lebensherbst toll

Irgendwann passiert es wohl einem jeden Hundehalter: Der Tag trifft ein, an dem man bemerkt, dass aus dem süßen Welpen mittlerweile ein alter Hund im Lebensherbst geworden ist. Damals konnte er noch stundenlang Bällen hinterherjagen, jetzt freut er sich über die Pausen zwischen den Würfen. Wie auch wir Menschen verändern sich die Verhaltensweisen der Hunde mit zunehmenden Alter. Das bedeutet jedoch nicht, dass Hunde ihren Lebensherbst nicht mehr genießen.

Nur wird jetzt aus der Wanderung durch den Wald ein kleiner Spaziergang im Park. Ein hohes Alter bedeutet nicht gleich das Ende aller Aktivitäten. Nein, auch alte Hunde benötigen Auslauf und Spiele. Ebenfalls werden Hunde wie manchmal Menschen ein wenig störrisch. Mit dem zunehmenden Alter möchten Hunde auch Mal auf sich selbst hören und tun, was sie für richtig halten. Die Zeit der Erziehung ist vorbei. Und wenn ein Hund im Alter etwas tun möchte, dann sollte er auch die nötige Zeit und „Erlaubnis“ des Haltes bzw. der Halterin bekommen. Ebenfalls hat Ihr Vierbeiner eventuell nicht mehr so große Lust auf den Kontakt mit anderen Hunden. Da bringt es nichts, ihm den Kontakt aufzuzwängen.

Beim Spazieren im park kann man sogar ein gelbes Tuch an die Leine hängen um zu signalisieren, dass Ihr Hund gerne in Ruhe gelassen werden möchte. Von wem Ihr Vierbeiner jedoch nicht in Ruhe gelassen werden möchte ist sien Herrchen bzw. Frauchen. Denn auch wenn ihm das vorher leicht fiel, mit steigendem Alter kann sich das ändern. Hierbei gilt es sich zu überlegen, ob man nicht eventuell doch mit seinem Hund die Freunde besuchen geht. Ihrem Hund ersparen Sie dadurch unter Umständen eine ängstliche Zeit daheim. Der wichtigste Punkt jedoch ist, dass sowohl Sie als auch Ihr Hund die letzten gemeinsamen Jahre miteinander in vollen Zügen genießen. Denn leider hält auch das besonderste Band nicht für die Ewigkeit.