Baden für Hunde

So wird das Baden des Hundes ein Erfolg

Baden ist wohl der entspannteste Weg seinen Körper zu säubern. Das kann man zumindest von uns Menschen behaupten. Hunde wiederum stehen dem Baden oftmals eher kritisch gegenüber – sowohl charakterlich als auch von der Gesundheit her. Denn zu oft baden sollte man seinen Vierbeiner nicht, da dies weder gut für das Fell noch für den natürlichen Schutz der Haut ist. Daher gilt: Kann man auf das Baden des Hundes verzichten, dann sollte man das auch tun!

Sind beispielsweise nur die Pfoten beschmutzt, so reicht es aus, diese gründlich zu schrubben oder eine saugfähige Matte vor der Tür zu platzieren. Diese wurde konzipiert um Schlamm und anderen Dreck aufzusagen. Jedoch gibt es auch Gründe, die ein Bad unabdingbar machen. Beispielsweise wenn der Hund einen Pilzbefall hat – oder dachte, es sei eine tolle Idee sich auch abseits von Fasching durch eine Schlammschicht zu verkleiden. Da letzterer Grund öfters vorkommen kann bietet es sich an, seinem Hund das Herumtollen im Matsch abzugewöhnen.

Ist das Baden des Hundes jedoch beschlossene Sache, so gilt es sein Badezimmer vorzubereiten, denn wie jeder weiß schütteln Hunde nur allzu gerne ihr Fell aus. Daher sollte man im Bestfall das komplette Badezimmer mit Handtüchern auslegen. Bei der Shampoowahl gilt es möglichst sanfte Sorten zu wählen. Beispielsweise sollte der pH-Wert des Shampoos über 7,4 liegen und keine Duftstoffe enthalten, da diese die Haut des Vierbeiners angreifen. Abgesehen davon tun Hunde alles um ihren Eigengeruch wiederherzustellen – dazu gehört eben auch das Wälzen im Schlamm.

Das Wasser aus dem Hahn – oder im Sommer aus dem Gartenschlauch – sollte kühl in einem sanften Strahl auf den Hundekörper plätschern. Den Kopf hingegen sollte man eher mit einem Waschlappen befeuchten, da Hunde Wasser im Auge und in den Ohren nicht gerne haben. Ist all das Shampoo vom Hund abgewaschen kann er getrocknet werden. Dabei sollte der Hund sehr gut abgetrocknet werden, dass er sich nicht durch die feuchte Haut erkältet. Im Idealfall lockt ihr euren Hund mit einem Kauknochen zur Heizung, wo er komplett trocknen kann.