Hund und Stadt

Mit dem Hund in der Stadt – Kann das gut gehen?

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, doch lebt nicht jeder Mensch in kleinen Städten mit vielen Wäldern und Grünflächen in der Umgebung. Im Gegenteil, in Deutschlands Großstädten leben genug Menschen mit glücklichen Hunden. Zugegeben: Das ist beispielsweise im urbanen Betondschungel von Berlin nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen wie in Mecklenburg- Vorpommern. Aber es ist keineswegs unmöglich, wenn man einige Tipps und Regeln in Betracht zieht.

Ja die Großstadt kann stressig sein – sowohl für Menschen als auch für Tiere. Viele Autos, kreischende Kinder und sehr viele Menschen. Jedoch können da gerade großflächige Parks genial Abhilfe schaffen. Hier gibt es viel Platz zum Laufen, keine nervigen Autos und unter Umständen auch andere Hundebesitzer, deren Hunde sich mit den eigenen Vierbeinern anfreunden können. Und falls man seinem Hund noch mehr Auslauf geben möchte, oder auch mit ihm wandern möchte, dann gibt es an den Rändern diverser Großstädte auch Waldstücke, die sich dafür ideal eignen.

Die Wahl der Wohnung – eine erste Hürde?

Natürlich spielt auch die Wohnungswahl eine Rolle. Einen Deutschen Schäferhund braucht man erst gar nicht in seine 30 Quadratmeter Wohnung in Berlin-Kreuzberg zu quetschen. Jedoch ist dies auch nicht in der Tierschutz-Hundeverordnung gesetzlich geregelt. Der gesunde Menschenverstand macht es einem jedoch klar, dass ein Hund auch in den eigenen vier Wänden ein wenig Platz benötigt.

Es gibt – wie gesagt – keine feste Regel, die Wahl der Wohnung liegt im Ermessen des Hundebesitzers. Aber solange der Hund problemlos einen Quell der Ruhe in der Wohnung hat und nicht gerade in den siebten Stock laufen muss, wird sich der Hund mit der Wohnung arrangieren. Natürlich benötigt er dafür auch einen ausreichenden Auslauf.

Abgesehen davon sollte man seinem felligen Freund im Idealfall bereits in jungen Jahren beibringen auch mal alleine daheim zu bleiben, denn der Gang zum Friseur an vielbefahrenen Kreuzungen vorbei ist nicht gerade eine Linderung des Stresslevels. Eine andere nicht unwichtige Erziehungsmaßnahme ist das Training des Hundes im Umgang mit anderen Hunden. So kann man unangenehmen Überraschungen vorbeugen.