Wenn der Hund wieder riecht: Was tun gegen unangenehme Hundegerüche?

Ab und an kann es leider vorkommen, dass der geliebte Vierbeiner einfach unerträglich stinkt. Natürlich ist der Geruch von Rasse zu Rasse und Länge der Haarpracht unterschiedlich. Langhaarige Hunde beispielsweise neigen eher zu starken, unangenehmen Gerüchen als kurzhaarige Vierbeiner. Die Herkunft von solchen Gerüchen in der Wohnung ist ganz einfach: Kommt das nicht anmutig riechende Fell mit Gegenständen, beispielsweise einer Couch, in Berührung, dann nimmt sie den Geruch an. Selbiges würde ja auch passieren, wenn sie eine warme Pizza auf die Couch legen würden. Sie würde nach Pizza riechen.

Im Idealfall deckt man eher kompliziert zu waschende Polster mit Decken oder Kissen ab. Auch die „Hotspots“, also die Orte wo der Hund sich die meiste Zeit aufhält, sollten mit Decken abgedeckt sein. Wäscht man diese, so kann man eine große Quelle des stinkenden Odors eliminieren. Vorbeugen kann man beispielsweise mit einem Kamillebad. Gegenüber duftendem Shampoo besteht hierin der Vorteil, dass die schonende Kamille den Fettfilm auf der Haut des Hundes nicht angreift, sondern nur den Geruch neutralisiert. Das Bad ist also keine Gefahr für die Gesundheit des Hundes.Bullterrier

Sollte es draußen mal Schütten wie aus Eimern, dann wird Ihnen sicher aufgefallen sein, dass ihr Hund plötzlich anfängt einen unangenehmen Duft zu produzieren. Das ist eine natürliche Reaktion auf die Nässe, da die Hundehaut Unmengen an Talg produziert. Zu unserem nasalen Unglück ist Talg sehr wasserlöslich, weswegen sich der Duft im gesamten Fell wie ein Lauffeuer verbreitet. Leider kann man an sich nichts dagegen unternehmen, da es eben ein ganz natürlicher Prozess ist. Jedoch ist es hilfreich, wenn man sobald man daheim angekommen ist, den Hund trocken rubbelt. Dadurch wird das Fell getrocknet und mit der Feuchtigkeit verschwindet auch das Talg und somit die unangenehmen Hundegerüche.