Hund bei Hitze im Auto

In den warmen Monaten eines Jahres lassen Hundehalter ihre Hunde oft im Auto. Sie möchten nur kurz in den nächsten Supermarkt oder das Medikament in der Apotheke abholen. Wenige Minuten reichen bereits aus, dass sich der Innenraum eines Fahrzeugs rasant aufheizt. In diesem Artikel erfahren Passanten, wie sie sich richtig verhalten. Außerdem, was bei der Urlaubsreise im Sommer zu beachten ist.

Wie reguliert ein Hund seine Körpertemperatur?

Hundehalter müssen wissen, dass Hunde ihre Temperatur über die Atemwege regulieren. Das ist am Hecheln eines Hundes bei steigenden Temperaturen zu erkennen. Ist die Außentemperatur hoch, atmet der Hund warme Luft ein, die nicht wesentlich zu einer Reduktion der eigenen Körpertemperatur beiträgt, daher benötigen Hunde kühle und schattige Plätze.

Gründe für das Zurücklassen eines Hundes im Fahrzeug

Die Feuerwehr und Polizei werden in den Sommermonaten zu zahlreichen Einsätzen gerufen. In einem Fahrzeug befindet sich ein Hund bei geschlossenem Fenster. Einige Hundehalter lassen zwar ein oder mehrere Autofenster einen Spalt geöffnet, weil sie irrtümlich glauben, dass dadurch ausreichend Luft zirkuliert. Einsatzkräfte und Tierärzte klären in verschiedenen Kampagnen darüber auf, dass trotz geöffnetem Autofenster, die Temperatur im Fahrzeuginneren ansteigt und dem Hund gesundheitlich schadet.

Hundehalter rechtfertigen sich mit individuellen Gründen. Sie wollten nur das Kind vom Kindergarten abholen oder sie waren nur wenige Minuten weg. Rechtlich ist kein Grund zulässig, sofern immer eine Alternative besteht, die den Hund nicht gefährdet. Befindet sich das Fahrzeug in einer Umgebung, wo sich andere Passanten befinden, werden diese oft aufmerksam. Doch was können Passanten tun, wenn sie einen Hund in einem Fahrzeug bei Hitze entdecken?

So verhalten sich Passanten richtig

Wer einen Hund in einem geschlossenen Fahrzeug ohne Hundehalter oder Fahrzeugführer sieht, muss sofort reagieren. Das Herz-Kreislaufsystem von einem Hund droht zu kollabieren. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad steigt die Innentemperatur des Fahrzeugs binnen zehn Minuten auf 37 Grad. Ab 40 Grad besteht für einen Hund akute Lebensgefahr. Sofern niemand gesehen hat, wie lange der Hund bereits im Fahrzeug ist, sollten Passanten sofort handeln. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Ist der Hund in einem stabilen Zustand und ist umgehend der Fahrzeughalter zu ermitteln? Dieser kann sich in der Nähe befinden. Am Besten andere Passanten ansprechen, vielleicht hat jemand weitere Informationen.
  • Die Situation ist mit einem Smartphone, sofern vorhanden, zu dokumentieren.
  • Wichtig sind auch die Informationen über das Fahrzeug und Standort
  • Sofort die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr über die einheitliche europäische Notrufnummer 112 kontaktieren und informieren.
  • Prüfen, ob das Fahrzeug verschlossen ist. Bei einem offenem Fahrzeug sofort die Tür öffnen und den Hund aus dem Auto holen.
  • Bei Lebensgefahr umgehend ein Seitenfenster einschlagen, dabei ist darauf zu achten, dass der Hund nicht verletzt wird.
  • Den Hund aus dem Fahrzeug holen und an einem schattigen Platz ablegen.
  • Ist der Hund instabil, direkt mit der Ersten Hilfe beginnen.
  • Keinesfalls den Ort verlassen, immer warten, bis die Einsatzkräfte vor Ort sind.

Ist es strafbar einen Hund im Fahrzeug zurückzulassen?

Stellt der Zustand eine Gefahr für den Hund dar, wird das mindestens mit einer Geldbuße geahndet. Das ist abhängig von den Tages Gegebenheiten, also der Witterung, der Außen- und Innentemperatur, gesundheitlicher Vorbelastung des Hundes sowie dem aktuellen gesundheitlichen Zustand des Hundes bei Feststellung der Situation. Liegt eine lebensbedrohliche Gefahrensituation für den Hund vor, muss der Hundehalter mit einer Haftstrafe rechnen. In jedem Fall ist die Polizei verpflichtet, Ermittlungen einzuleiten. Über eine Gerichtsverhandlung entscheidet die Staatsanwaltschaft.

Was ist auf Reisen mit dem Hund zu beachten?

Hundehalter müssen den Hund in einer Box oder mittels eines Gurtsystems im Fahrzeug sichern. Um einen Schaden von dem Hund abzuwenden, raten Tierschützer dazu, bei einer niedrigen Tagestemperatur zu reisen. Der Hund benötigt ausreichend Pausen, kleine Hunde spätestens alle drei Stunden, große Hunde bereits alle 90 bis maximal 120 Minuten. Es ist wichtig, ausreichend frisches Wasser mitzunehmen, dass der Hund während den Pausen Flüssigkeit zu sich nimmt.

Hundehalter müssen immer darauf achten, dass der Hund beim Auslauf sein Geschäft verrichtet. Außerdem ist ausreichend Nahrung zu gewähren. Das hält den Kreislauf des Hundes stabil. Ist bekannt, dass der Hund das Reisen nicht gut verträgt, ist vor der Reise mit dem Tierarzt zu sprechen, damit eine genaue Beurteilung der Reisefähigkeit möglich ist.

Hundehalter stellen während der Fahrt am besten die Klimaanlage an, um die Innentemperatur des Fahrzeugs zu drosseln. Falls keine Klimaanlage im Fahrzeug existiert, hilft das Öffnen mehrerer Autofenster, damit Frischluft zirkuliert. Durch den Fahrtwind wird eine Reduktion der Temperatur herbeigeführt.

Hinweis:

Benötigt der Hund ein Medikament, ist das stets mitzuführen. Die fehlende Einnahme eines Medikaments kann bei zu hohen Temperaturen im Fahrzeug den Prozess eines Zusammenbruchs des Herz-Kreislaufsystems beschleunigen.

Weitere Informationen zum Thema „Hitzetod im Auto“ finden Sie unter bussgeldkataloge.de/hitzetod-im-auto/.

Mit dem Hund ins Restaurant: Auf das sollten Sie achten

Es gibt Tage, da findet sich niemand, der auf den Hund aufpassen kann. Oder man möchte einfach auch im Restaurant Zeit mit seinem Vierbeiner verbringen. Für viele Leute – gerade für Nicht-Hunderhalter – scheint dies nahezu unmöglich. Achtet man jedoch auf ein paar einfache Dinge, dann wird sich niemand am Lokalbesuch des Hundes stören. Zu beginn sollte man darauf Acht geben, ob im angestrebten Restaurant Hunde überhaupt gestatte sind. Ist dies der Fall, kann die Vorbereitung beginnen. Idealerweise geht man vor dem Besuch des Restaurants mit seinem Hund noch eine Runde spazieren oder in den Park. So bekommt der Hund die Möglichkeit sich auszutoben und von überschüssiger Energie zu befreien. 

Ist dies gegeben, kann es auch schon zur Gaststätte gehen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man kurz vor dem Restaurant die Pfoten des Hundes abwischt. So spart man auch dem Personal ein wenig Arbeit. Im Restaurant angekommen sollte man dann auf seinen Hund achten und deuten, ob er sich in der Umgebung wohl fühlt. Ein überfülltes und lautes Restaurant kann einen Hund schon Mal überfordern. Und wer kann es einem verdenken? Aber auch in ruhigen Situationen kann es hilfreich sein, wenn man seinem Hund die Lieblingsdecke oder das favorisierte Spielzeug mitgibt. So können sowohl Mensch als auch Hund eine gute Zeit beim Auswärtsessen haben.

Ebenso wie wir Menschen sollten auch Hunde über Manieren verfügen. Beispielsweise sollte man seinem Hund abtrainieren, sich Essen vom Tisch zu schnappen. Selbst wenn der Vierbeiner das in den eigenen vier Wänden darf, sollte man es ihm im Lokal verbieten. Apropos Restaurant: Mittlerweile gibt es an verschiedenen Orten auch sogenannte „Hunde-Restaurants“. Dort werden den Vierbeinern verschiedene Menüs aus Trocken- und Nassfutter serviert. Mittlerweile gibt es auch ein paar „Hybrid-Restaurants“. Dort können sowohl Menschen als auch Hunde speisen.

Hunde & Autos: So wird ihr Vierbeiner mobil

Will man, dass einen der Hund auf kurzen Fahrten oder auch langen Reisen begleitet, so muss man sein Auto darauf vorbereiten. Denn für den Transport gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst muss man aus rechtlicher Sicht klären, dass der Hund laut §23 StVO als Ladung gilt. Und in Deutschland ist es stets Pflicht, die Ladung zu sichern. So hat man drei Möglichkeiten:

1. Sicherheitsgurt auf der Rückbank

Hierbei schnallt man den Hund mittels Sicherheitsgurt und Geschirr an. Hierbei kann der Hund sich frei bewegen und noch immer auf der Rückbank herumlaufen. Bei einer starken Bremsung jedoch greift der Sicherheitsgurt ein und verhindert Verletzungen. Idealerweise sollte man eine Decke oder Matte auf den Sitz legen, um diesen vor Kratzern zu schützen.

2. Hundeautositz auf der Rückbank

Der Hundeautositz ist eine Art Tasche in die der Hund gesetzt wird. Der Sitz an sich wird an den Gurten befestigt und ist somit rutschsicher. Mittels Hundegeschirr kann der Hund dann an den Sitz gebunden werden.

3. Transportboxen im Kofferraum

Die Transportbox im Kofferraum ist der zeitlose Klassiker. Hierbei installiert man im Kofferraum eine Box. Dies kann aus Stoff oder aber auch aus Metall sein. In dieser nimmt der Hund während der Fahrt Platz. Durch die Geräumigkeit hat der Vierbeiner die Möglichkeit sich zu bewegen. Zudem ist gerade die Metallbox die wohl sicherste Methode, da diese den Vierbeiner auch bei größeren Unfällen schützen würde. Da solch eine Box ein wenig einschüchternd sein kann könnte man diese zuerst daheim aufstellen. Dort könnte man dem Hund assoziieren, dass die Box zum kuscheln da ist. So würde es dem Hund leichter fallen, sich an diese zu gewöhnen.

Letztlich jedoch muss jeder selbst entscheiden, welche Methode er für richtig hält. Zudem kommt es auch auf die Größe des Autos an. Denn eine Transportbox für einen großen Hund passt nicht in jedes Auto.

Alte Hunde: So wird der Lebensherbst toll

Irgendwann passiert es wohl einem jeden Hundehalter: Der Tag trifft ein, an dem man bemerkt, dass aus dem süßen Welpen mittlerweile ein alter Hund im Lebensherbst geworden ist. Damals konnte er noch stundenlang Bällen hinterherjagen, jetzt freut er sich über die Pausen zwischen den Würfen. Wie auch wir Menschen verändern sich die Verhaltensweisen der Hunde mit zunehmenden Alter. Das bedeutet jedoch nicht, dass Hunde ihren Lebensherbst nicht mehr genießen.

Nur wird jetzt aus der Wanderung durch den Wald ein kleiner Spaziergang im Park. Ein hohes Alter bedeutet nicht gleich das Ende aller Aktivitäten. Nein, auch alte Hunde benötigen Auslauf und Spiele. Ebenfalls werden Hunde wie manchmal Menschen ein wenig störrisch. Mit dem zunehmenden Alter möchten Hunde auch Mal auf sich selbst hören und tun, was sie für richtig halten. Die Zeit der Erziehung ist vorbei. Und wenn ein Hund im Alter etwas tun möchte, dann sollte er auch die nötige Zeit und „Erlaubnis“ des Haltes bzw. der Halterin bekommen. Ebenfalls hat Ihr Vierbeiner eventuell nicht mehr so große Lust auf den Kontakt mit anderen Hunden. Da bringt es nichts, ihm den Kontakt aufzuzwängen.

Beim Spazieren im park kann man sogar ein gelbes Tuch an die Leine hängen um zu signalisieren, dass Ihr Hund gerne in Ruhe gelassen werden möchte. Von wem Ihr Vierbeiner jedoch nicht in Ruhe gelassen werden möchte ist sien Herrchen bzw. Frauchen. Denn auch wenn ihm das vorher leicht fiel, mit steigendem Alter kann sich das ändern. Hierbei gilt es sich zu überlegen, ob man nicht eventuell doch mit seinem Hund die Freunde besuchen geht. Ihrem Hund ersparen Sie dadurch unter Umständen eine ängstliche Zeit daheim. Der wichtigste Punkt jedoch ist, dass sowohl Sie als auch Ihr Hund die letzten gemeinsamen Jahre miteinander in vollen Zügen genießen. Denn leider hält auch das besonderste Band nicht für die Ewigkeit.

Mit diesen Tipps wird der Garten hundesicher

Hunde benötigen Auslauf, das sollte jedem Klar sein. Idealerweise verfügt man über einen Garten, wo sich der Hund austoben kann. Dabei muss man darauf achten, dass der Garten hundesicher gemacht wurde. Andernfalls kann es zu bösen und unangenehmen Überraschungen kommen. Zu Beginn sollte man darauf achten, dass die Umrandung des Gartens hundesicher ist. Das heißt, dass etwaige Zäune mindestens drei Mal so hoch wie der Hund sein sollten. Andernfalls kann der Hund ausbüchsen. Ebenfalls sollten die Zäune tief genug in der Erde verankert sein, damit sich Ihr Vierbeiner nicht unter dem Zaun zum Nachbar hindurchgräbt. Und selbst wenn Sie Ihren Nachbar nicht wirklich mögen, sollten Sie doch Ihres Hundes wegen auf Stacheldraht oder andere spitze Ausschweife des Zaunes verzichten. 

Ebenfalls sollte der Zaun engmaschig genug sein, gerade bei kleinen Hunden. Sonst wird der Hund früher oder später versuchen seinen Kopf durch die Maschen zu zwängen. Steht der hundesichere Zaun, gilt es den Garten von für den Hund toxischen Kräutern und Pflanzen zu befreien. Natürlich kann man seinen Hund auch darauf trainieren, die Blumen in Ruhe zu lassen. Aber sicher ist sicher, oder? Daher sollten Sie (um nur einige zu nennen) unter Anderem auf Efeu, Narzissen, Maiglöckchen, Zwiebel, Kartoffeln, Holunder und Geranien verzichten. Rosen sind zwar nicht giftig, jedoch kann die Dornenpracht den Hund verletzen. Sind die gefährlichen Pflanzen eliminiert sollte der Garten von den restlichen Gefahrenherden befreit werden. 

Natürlich sollten keine spitzen oder scharfen Gegenstände frei herumliegen. Auch sollten Sie auf chemischen Dünger verzichten, ihn zumindest jedoch für den Hund unauffindbar aufbewahren. Ist der Garten nun endlich hundesicher kann man sich an das Errichten eines Platzes für den Hund machen: Das kann natürlich die klassische Hundehütte sein, oder aber ein Hundebett unter einem schattigen Baum. Hier wird es den Vierbeiner sicher im Sommer ziehen, um der warmen Sonne zu entgehen.

Leckerlis Selbstgemacht: So wird das Hundefutter zum Hit

Sich selbst kocht man immer Mal wieder doch gerne die Ein oder Andere Mahlzeit. Doch auch seinem Hund kann man einen richtigen Gaumenschmauß bereiten. Daher gibt es hier drei Rezepte, die jedem Vierbeiner ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden.

Der Klassiker: Leberwurst-Leckerlis

Zutaten: 
je 200g grobe & feine Haferflocken, 300g Hüttenkäse, 100g Leberwurst, 12 EL Olivenöl & 1 Ei

Zubereitung:

  1. Die Zutaten in einer Schüssel zu einer festen Masse vermengen und kneten
  2. Die Teigmasse ausrollen und mit einer Plätzchenform ausstechen
  3. Die gestochenen Formen auf ein Backblech mit Backpapier legen 
  4. Das Backblech in den Ofen schieben, auf 180° Celsius erhitzen und 30 Minuten backen lassen
  5. Backblech aus dem Ofen holen und abkühlen lassen

Für Pesketarier: Thunfisch-Cookies

Zutaten:
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft, 75g Butter, 500g Mehl, 1 Ei, etwas Wasser

Zubereitung:

  1. Die Zutaten in einer Schüssel zu einer festen Masse vermengen und kneten
  2. Die Teigmasse ausrollen und mit einer Plätzchenform ausstechen
  3. Die gestochenen Formen auf ein Backblech mit Backpapier legen
  4. Das Backblech in den Ofen schieben, auf 120° Grad Celsius erhitzen und ca. 25 Minuten backen lassen
  5. Backblech aus dem Ofen holen und abkühlen lassen

Der süße Nachtisch: Hunde-Gummibärchen

Zutaten:
eine halbe rote Beete, 1 Teelöffel Wasser, 1 Packung gemahlene Gelatine, 125ml Fleischbrühe

  1. Die rote Beete mit einem Stabiler pürieren
  2. Das Püree sieben und den Saft auffangen
  3. Den aufgefangenen Saft mit der Gelatine vermengen
  4. Fleischbrühe aufkochen lassen
  5. Das Gelatine-Gemisch dazugeben und ordentlich umrühren
  6. Die Masse in eine Gummibärenform (dafür eignen sich Eiswürfelformen) geben
  7. Abkühlen lassen

Man merkt: Der Fantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist jedoch bei der Herstellung von Leckerlis für den Hund das Verzichten auf die folgenden Lebensmittel:

Zucker
Schokolade
Rosinen
Kakaopulver
Tomaten
Auberginen
rohe Kartoffeln
Backpulver
Avocado
Knoblauch

Diese Lebensmittel können beim Hund nämlich Vergiftungen hervorrufen. Diese wiederum können zu Erbrechen, Durchfall oder gar noch schlimmeren, irreversiblen Schäden führen. 

Hund als teurer Spaß? Nicht mit diesen Tipps

So sehr man seinen Hund auch liebt, manchmal drückt der Vierbeiner auf das Portmonee. Nichtsdestotrotz kann man wenn man es klug anstellt doch den ein oder anderen Euro sparen. Das gilt vor Allem beim Einkauf von Lebensmitteln für den Hund. Beachtet man bei Trocken- und auch Nassfutter die Kilopreise, so merkt man direkt: Wer mehr kauft spart auch mehr. Denn oftmals sind die Kilopreise der Vorratspackungen um ein vielfaches günstiger als die der kleinen Pakete. Daher gilt es im Laden stets den Kilopreis in Betracht zu ziehen. Sollten Nassfutterpackungen doch zu groß erscheinen, dann kann man den Überschuss ganz einfach eingefrieren und seinem Hund zu einem späteren Zeitpunkt servieren. Es schadet sowieso nicht, Reserven zu haben.

Ebenfalls kann man bei der Versicherung seines Hundes Geld sparen. Denn oftmals variieren die verschiedenen Versicherungen zwar im Preis, jedoch nicht in den gebotenen Leistungen. Hierbei lohnt es sich, sich die Zeit zu nehmen um Angebote zu vergleichen. Und um noch mehr zu sparen, kann man die Haftpflichtversicherung der Hunde an der Steuer absetzen. Doch das ist nicht der einzige Posten, der Steuern einsparen kann. Auch „haushaltsnahe Dienstleitungen“ zählen dazu. Das bedeutet, alle Dienstleistungen die bei einem zu Hause getätigt werden kann man bei der Steuer absetzen. Dazu gehört auch das Gassi Gehen, solange der Hund Daheim abgeholt wird. Auch das Aufpassen während des Urlaubs gehört dazu.

Ein weiterer Kostenpunkt der öfters ausarten kann ist das Spielzeug. Hierbei gibt es eigentlich zwei Ansätze zum Geld sparen.

1. “Wer billig kauft, kauft zwei Mal”

Es scheint verlockend, das Hundegeschirr für wenige Euro aus Asien importieren zu lassen. Jedoch wird bei der Produktion auf hochwertige Materialien verzichtet, was zu einer schnelleren Abnutzung und geminderter Sicherheit führt. Legt man jedoch ein Mal etwas mehr Geld auf den Tresen, dann überdauert ein ordentliches Geschirr viele Jahre. 

2. DIY – Do it yourself

Es muss ja nicht immer das teure Dosenfutter sein. Man kann seinem Hund auch selbst Essen produzieren. Dann weiß man auch zu 100% welche Zutaten darin sind und man kann sicher sein, dass die Speise frei von Konservierungsstoffen ist. Gerade im Sommer kann man seinem Hund selbst Eis herstellen

Tipps für den ersten Sommer mit Hund

Der Sommer hat Deutschland mittlerweile in vollen Zügen getroffen. Nicht nur uns Zweibeinern, sondern auch unsere liebsten Vierbeinern machen die Temperaturen jenseits der 30 zu schaffen. Und natürlich zieht es dann sowohl Mensch als auch Tier am liebsten in Richtung Wasser. Dazu eignen sich Seen sehr gut. Dort können Hunde und Menschen gemeinsam abkühlen und sich gegenseitig auspowern. Ist jedoch kein See oder Bach in der Nähe, kann man auch im heimischen Garten den Wasserschlauch auspacken und seinem Hund eine Abkühlung gönnen. Am besten fängt man hierbei mit den Gliedmaßen an. Apropos Garten: Hier kann man sich ebenfalls ein schattiges Plätzchen zu Eigen machen und die dunkle Abkühlung genießen.

Man sollte zwar auf große Wanderungen bei sengenden Temperaturen verzichten, jedoch ist gegen einen kleinen Spaziergang im schattigen Wald nichts einzuwenden. Danach kann man seinen Hund ja mit einem selbstgerechten Joghurt-Eis belohnen. Dieses kann man aus gefrorenen Joghurt zubereitet fix und einfach selbst anfertigen. Zur Not tut es auch eine Kugel Vanilleeis beim Eisdealer des Vertrauens. Idealerweise sollten im Sommer mit dem Hund sämtliche Aktivitäten eher gegen Abend stattfinden, da sich die Mittagshitze maximal für ein ausgiebiges Mittagsschläfchen eignet. Der folgende Hinweis sollte eigentlich der logischste sein: Egal wie kurz ihr euren Hund nur warten lässt, lasst ihn NIEMALS in einem Auto. Da bringt es auch nichts, das Fenster zu öffnen. 

Denn ein heißes Auto kann das letzte sein, was ein Hund zu Lebzeiten sieht. Die Temperaturen will man niemandem zumuten und selbst eine Minute kann eine höllisch lange Zeit sein. Ebenfalls erleichtert es den Sommer mit Hund seinem Vierbeiner lieber viele kleine Mahlzeiten zu servieren, als wenige mächtige Portionen. Diese sind für den Körper leichter zu verdauen und bringen ihn nicht dazu, sich unnötig zu erhitzen.

Die Tipps für den (ersten) Sommer mit dem Hund im Überblick:
– See & Bach als angenehmes Ausflugsziel
– Der heimische Wasserschlauch kann zur idealen Abkühlung avancieren
– Hunde stehen auf Eis – selbstgemacht oder gekauft
– Aktivitäten auf den kühlen Abend legen
– NIEMALS den Hund im heißen Auto lassen
– lieber kleine statt zu große Mahlzeiten servieren

Die besten Hundebücher 2019

Für Hundehalter und alle die es noch werden wollen gibt es einiges an Literatur zum breit gefächerten Thema „Hund“. Fachliteratur, Ratgeber, Geschichten oder Tipps. Das Spektrum ist breitgefächert, den Überblick kann man da ganz schnell verlieren. Ein tolles Buch heißt „Wieviel Mensch braucht ein Hund“ von Maike Maja Nowak. Das Buch erzählt diverse Geschichten von Begegnungen zwischen Hund und Mensch. Dabei werden die verschiedensten und kuriosesten Aufeinandertreffen mit gut gewählten Worten gezeichnet. Wahrlich handelt es sich hier um ein Buch, dass einen mitfühlen lässt und an der ein oder anderen Stelle auch über die Beziehung zum eigenen Vierbeiner grübeln lässt. Denn wieviel Mensch braucht nun ein Hund?

Ein weiteres Buch das in eine ähnliche Kerbe schlägt, jedoch das Verständnis des Hundes auf eine andere Weise vermittelt nennt sich „Sprachkurs Hund mit Martin Rütter: Körpersprache und Kommunikation“. Wie der Titel es bereits verrät stammt dieses Buch vom bekannten Hundeflüsterer Martin Rütter und vermittelt teilweise mit lustigen Anekdoten die Kunst seinen Hund richtig zu verstehen. Das beste daran ist, dass es sowohl für Einsteiger als auch für Kenner der Materie geeignet ist. Somit steht dem Verstehen des Verhalten Ihres Hundes nichts mehr im Wege.

Ein tolles Buch für Wanderfreunde, die noch mehr Tipps und Wanderrouten als die von uns präsentierten benötigen, trägt den Namen „FRED & OTTO unterwegs an der Ostsee: Wanderführer für Hunde“. Dieses Taschenbuch von Holger Wetzel schlägt einem tolle und aussergewöhnliche Wanderrouten an der Nordsee vor. Dabei werden die Routen in drei verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt, während vor jeder Route die harten Fakten tabellarisch erfasst werden. Neben zu besichtigenden, routennahen Sehenswürdigkeiten wird ebenfalls vor möglichen Gefahren oder schwierigen Streckenabschnitte gewarnt. Ebenfalls werden für die Touren Tierarztpraxen empfohlen, die man bei einem Notfall konsultieren kann. Alles in allem eines der schönen Hundebücher für Wanderer – und alle die es noch werden wollen.

Wenn der Hund wieder riecht: Was tun gegen unangenehme Hundegerüche?

Ab und an kann es leider vorkommen, dass der geliebte Vierbeiner einfach unerträglich stinkt. Natürlich ist der Geruch von Rasse zu Rasse und Länge der Haarpracht unterschiedlich. Langhaarige Hunde beispielsweise neigen eher zu starken, unangenehmen Gerüchen als kurzhaarige Vierbeiner. Die Herkunft von solchen Gerüchen in der Wohnung ist ganz einfach: Kommt das nicht anmutig riechende Fell mit Gegenständen, beispielsweise einer Couch, in Berührung, dann nimmt sie den Geruch an. Selbiges würde ja auch passieren, wenn sie eine warme Pizza auf die Couch legen würden. Sie würde nach Pizza riechen.

Im Idealfall deckt man eher kompliziert zu waschende Polster mit Decken oder Kissen ab. Auch die „Hotspots“, also die Orte wo der Hund sich die meiste Zeit aufhält, sollten mit Decken abgedeckt sein. Wäscht man diese, so kann man eine große Quelle des stinkenden Odors eliminieren. Vorbeugen kann man beispielsweise mit einem Kamillebad. Gegenüber duftendem Shampoo besteht hierin der Vorteil, dass die schonende Kamille den Fettfilm auf der Haut des Hundes nicht angreift, sondern nur den Geruch neutralisiert. Das Bad ist also keine Gefahr für die Gesundheit des Hundes.Bullterrier

Sollte es draußen mal Schütten wie aus Eimern, dann wird Ihnen sicher aufgefallen sein, dass ihr Hund plötzlich anfängt einen unangenehmen Duft zu produzieren. Das ist eine natürliche Reaktion auf die Nässe, da die Hundehaut Unmengen an Talg produziert. Zu unserem nasalen Unglück ist Talg sehr wasserlöslich, weswegen sich der Duft im gesamten Fell wie ein Lauffeuer verbreitet. Leider kann man an sich nichts dagegen unternehmen, da es eben ein ganz natürlicher Prozess ist. Jedoch ist es hilfreich, wenn man sobald man daheim angekommen ist, den Hund trocken rubbelt. Dadurch wird das Fell getrocknet und mit der Feuchtigkeit verschwindet auch das Talg und somit die unangenehmen Hundegerüche.