American Pitbull Terrier

Ursprünglich als Kreuzung aus Bulldogge und Terrier von den Briten unter dem Namen Staffordshire Bull Terrier in die Staaten importiert, wurde der Vierbeiner als Kampfhund gezüchtet. Bis heute wird der American Pitbull Terrier mit dem Staffordshire Pitbull Terrier verwechselt. Nicht zuletzt weil die FCI (Fédération Cynologique Internationale) – ein großer Dachverband für Hundezüchtungen – den Pitbull noch nicht als Hunderasse anerkannt hat. In England hatten Hundekämpfe übrigens eine Tradition, die bis in die Antike reicht. Unter anderem dadurch hat der American Pitbull Terrier einen eher mäßig bis schlechten Ruf. Immer wieder werden in den Medien Pitbull Terrier an den Pranger gestellt, da sie gefährlich seien.

Unsere Empfehlungen

Eine gewisse „Kampfbereitschaft“ ist dem Pitbull Terrier zwar nicht abzustreiten, jedoch kann man ihn mit der richtigen Erziehung sogar als Spielpartner für Kinder halten. Schon von jungen Welpenjahren an benötigt der Pitbull Terrier eine konsequente und vertrauensvolle Erziehung. Seine Besitzer sollten über das nötige Fingerspitzengefühl verfügen. Allein deswegen ist der American Pitbull Terrier bzw. der Staffordshire Pitbull Terrier wahrlich kein Hund für Anfänger im Metier. Ein kurzer Spaziergang durch den Park reicht dem Hund als Auslastung beim besten Willen nicht.

Er verlangt sowohl nach körperlicher als auch nach geistiger Arbeit. Ebenfalls sollte diese Hunderasse bereits früh mit anderen Hunden sozialisiert werden, um möglichen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Und nicht zuletzt liegt dem schlechten Bild des Pitbull Terriers in den Medien eine unzulängliche Sozialisierung zu Grunde. Traurigerweise sind des Öfteren die Halter schlichtweg ungeeignet. Deswegen sollte man sich bei der Hundewahl bereits bewusst sein, dass das Halten und Erziehen eines vermeintlichen Kampfhundes mit viel Arbeit verbunden ist.