Australian Shepherd

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Aussie

Nicht nur die Deutschen haben ihren lieb gewonnenen Schäferhund. Nein, auch am anderen Ende der Welt scheint es Schäferhunde zu geben – die Australien Shepherds. Man sollte also annehmen, dass die felligen Gefährten aus Australien kommen? Nein! Ursprünglich stammen sie nämlich aus Nordamerika. Dort wurden sie von baskischen, also nordspanischen, Hirten als Schäferhunde für so genannte Merino-Schafe genutzt. Und eben diese Schafe stammen aus Australien und wurden in Nordamerika „Australian Sheep“ genannt. Somit ist der Australian Shepherd kein australischer Schäferhund, sondern ein Schäferhund für australische Schafe.

Seit 1996 als Rasse anerkannt gibt es den „Aussie“, wie er auch genannt wird, erst seit den 1970er Jahren in Europa. Ausgewachsen werden diese Hunde bis zu 58,5 cm groß. Jedoch gibt es auch Miniature Australian Shepherd. Und diese Minis werden lediglich bis zu 46 cm groß. Beide Arten des Schäferhundes benötigen viel Abwechslung, da sie sowohl körperlich als auch mental sehr gefordert werden wollen. Durch die hohe Ausdauer eignen sie sich sehr gut zum Wandern. Jedoch gibt es einige Dinge, die man beim Wandern mit dem Hund beachten sollte.

Pflegeleicht

In der Pflege sind die Hunde aus Nordamerika leicht. Die mittellangen Haare schützen den Australian Shepherd im Winter vor Kälte und im Sommer vor Sonnenbrand. Wenn man das Fell des Vierbeiners zwei Mal pro Woche durchbürstet kann man sich den Gang zum hiesigen Friseur gänzlich sparen. Leider wird bei der Züchtung dieser Tiere manchmal eine so genannte „Merle- Verpaarung“ durchgeführt, wodurch die Welpen blind oder taub werden können. Dabei werden zwei merlefarbige Hunde miteinander gepaart. Diese „Qualzucht“ ist in Deutschland und der Schweiz glücklicherweise gesetzlich verboten.