Bolonka Zwetna

Die Geschichte dieses kleinen, felligen Begleiters reicht bis ins Russland der Zaren zurück. Hier wurde der Hund oftmals verschenkt und diente den Damen am Hofe als edler Kumpane. Seit 1951 wird der Bolonka Zwetna wie er bis heute bekannt ist in Leningrad gezüchtet. Er ist quasi die nationale Zwerghunderasse Russlands. In Deutschland wurde eine Art Unterrasse des Bolonka Zwetna als „Deutscher Bolonka“ gezüchtet. Seit 2011 wird diese Variation auch offiziell im russischen Standard als „Bolonka Zwetna deutschen Typs“ bezeichnet.

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Da er schon immer ein Gesellschaftshund war, fällt er vor Allem durch sein anhängliches und fröhliches Wesen auf. Gerade in Familien kommt der kleine Vierbeiner sehr gut zurecht. Er mag es zwar nicht wirklich alleine zu sein, jedoch kann man ihm diese Fähigkeit antrainieren. Nichtsdestotrotz benötigt der Bolonka jeden Tag seinen Auslauf. Sportarten wie Agility können hier Abhilfe schaffen. Denn sie lasten den kleinen Hund ordentlich aus. Gerade seine Neugierde und Loyalität machen ihn zu seinem sehr guten Einsteigerhund, der sich auch gut in einer Großstadt einleben kann.

Jedoch ist gerade beim Bolonka die Fellpflege unabdingbar. Er haart zwar nicht wirklich viel, muss dennoch regelmäßig gebürstet werden. Dies dient der Prophylaxe gegen Verfilzungen. Dieser Prozess sollte alle zwei bis drei Tage wiederholt werden. Dadurch bleibt das Fell des kleinen russischen Hundes samtig glänzend und er bleibt nicht nur charakterlich ein absoluter Hingucker.