Cane Corso Italiano

Der Cane Corso Italiano ist, wie man vermuten kann, ein italienischer Hund der Moloss-Sorte. Bereits im alten Rom meißelten die Bildhauer sein Antlitz in Stein. Denn schon damals galt der Cane Corso – beziehungsweise sein Vorgänger, der Molosso Romano – als sehr fähiger Hirtenhund. Die alten Römer schätzten den bulligen Vierbeiner für seine mutige und selbstbewusste Ader. Auch heute wird der Cane Corso Italiano noch als Hirtenhund und Familienbewacher eingesetzt – vornehmlich in Italien. Denn außerhalb des südeuropäischen Staates ist der Cane Corso nicht wirklich verbreitet.

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In Bayern, Brandenburg und einigen Kantonen der Schweiz gilt der italienische Vierbeiner als sogenannter Listenhund. Das bedeutet, dass man ihn dort ohne Weiteres nicht halten darf. Jedoch muss man anmerken, dass der Cane Corso weitestgehend kein aggressiver Hund ist, solange er seine Familie oder deren Besitztümer nicht in Gefahr sieht. Fremden, die er nicht als Bedrohung einstuft, schenkt er meistens kaum bis keine Beachtung. Nichtsdestotrotz wird angeraten, gemeinsam mit seinem Cane Corso eine Hundeschule zu besuchen. So kann man sichergehen, jegliches Restrisiko auf ein Minimum zu beschränken.

Trotz seines Schutztriebes ist der Cane Corso dennoch ein familienfreundlicher und tierlieber Hund. Seine verspielte Ader macht ihn sogar zum geeigneten Spielkameraden für Kinder, während er sein Verlangen nach sportlicher Aktivität gerne an der frischen Luft auslebt. Doch auch in der Wohnung ist der Cane Corso kein fauler Hund. Er wird ebenfalls gerne geistig gefordert, da er ein extrem wissbegieriger und lernfreudiger Vierbeiner ist. Belohnt wird der Cane Corso Italiano im Anschluss gerne mit Kuscheleinheiten. Denn trotz seines Schutztriebes ist der Italiener ein echt verschmuster Hund.