Dackel

„Alle für einen, einer für alle, alles für den Dackel, alles für den Club, unser Leben für den Hund“, riefen es schon die Mitglieder des Dackelvereins rund um Hausmeister Krause. Doch nicht erst seit der 1999 ausgestrahlten TV-Serie ist der Dackel ein beliebter Hund. Denn bereits vor rund 2000 Jahren hielten die alten Kelten den Dackel als Jagdhund. Durch die eher geringe Größe des Dackels wurde er im Mittelhalter als Kammerjäger für Dachse genutzt, da er relativ einfach in den Dachsbau eindringen konnte. Daher rührt auch der alternative Name des Dackel – der Dachshund. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Dackel auch jenseits der Deutschen Grenzen bekannt.

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Mittlerweile ist der ehemalige Jagdhund, ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, im urbanen Familienleben angekommen. Nichtsdestotrotz kann eben dieses übersteigerte Selbstbewusstsein den Dackel immer Mal wieder in brenzlige Situationen mit anderen Hunden bringen. Deswegen sollte man dem Dackel schon im jungen Welpenalter klarmachen, dass er nicht kampflustig agieren soll. Mit seiner Intelligenz und vergleichsweise hohen Selbstständigkeit ist er dennoch auf eine konsequente Führung angewiesen.

Denn man bekommt den Dackel vielleicht aus der Jagd, aber die Jagd nicht aus dem Dackel. Dennoch ist die Suche nach Führung nicht mit einer Bindung zu verwechseln. Denn der Dackel ist einer der Hunde, die sich eher schwer bzw. erst sehr spät an seinen Halter bindet. Die Bindung kann jedoch durch gemeinsame Beschäftigung gesteigert werden. Und diese Beschäftigung benötigt der Dackel ohnehin. Beispielsweise findet er Gefallen daran, zu buddeln oder zu apportieren. Auch Zerrspiele sind in der Dackelszene sehr beliebt. Übrigens: Im Englischen nennt man den Dackel „Sausage Dog“, was auf Deutsch „Wursthund“ bedeutet.