Deutsche Dogge

Die Züchtung der Deutschen Dogge geht als Quell der modernen Hundezucht in Deutschland hervor. Dennoch hat sie ihren Ursprung nur bedingt in Deutschland. Bereits im 16. Jahrhundert sollen – so die Überlieferungen – Doggen aus Kreuzung zwischen Mastiff und irischen Windhunden hervorgegangen sein. Daher soll auch der Name der Dogge kommen. Denn „dogge“ ist das altenglische Wort für Hund – also den „dog“. Mit dem Deutschen Doggen Club befindet sich seit 1888 der älteste Rassenhundezuchtverein Deutschlands in Berlin.

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Die richtige Erziehung

Heutzutage ist die Deutsche Dogge noch immer eine beleibte Wahl, wenn man sich für einen größeren Hund entscheidet. Hierbei muss man berücksichtigen, dass die Deutsche Dogge gut
und gerne Mal ein Kampfgewicht von 90 Kilogramm auf die Waage bringen kann. Somit hat man als Hundehalter keine Chance den Hund zu führen, wenn man ihn nicht richtig erzogen hat. Deshalb muss man schon im Welpenalter auf eine konsequente Erziehung bestehen. Hier liegt der Schlüssel in der positiven Verstärkung, da diese Strategie viel eher Früchte trägt als übermäßige Strenge.

Im Übrigen ist der größte Hund der Welt eine Deutsche Dogge, genauer Freddy aus Großbritannien. Freddy ist sage und schreibe 1,035 Meter groß. Eine weitere bekannte Deutsche Dogge hört auf den Namen Just Nuisance. Sie ist der einzige Hund, der jemals Mitglied der Royal Navy von Großbritannien war. Die Deutsche Dogge lebte in Kapstadt und reiste dort oft mit dem Zug in die Stadt, mit dem auch die Soldaten reisten. Das hat dem Bahnunternehmen nicht gefallen, der Hund wurde regelmäßig aus dem Zug geworden und im drohte die Einschläferung. Kurzerhand entschied man den Hund, zum Rekruten des Militärs zu ernennen, wodurch er gratis mit dem Zug fahren durfte.