Malteser

Der Malteser ist nicht nur ein beliebter Snack der Deutschen, auch sind die Malteser mehr als ein Notdienst. Nein, als Malteser bezeichnet man auch eine der ältesten Hunderassen der Welt. Quasi alles was mit dem Wort „Malteser“ zu tun hat verkörpert Gutes. Der Vierbeiner wurde um 1500 auf einer europäischen Insel namens Malta entdeckt. Dennoch stammt sein Name vom Wort „Màlat“ ab, was soviel wie Hafen bedeutet. Denn der Hund trieb sich seiner Zeit oftmals in den Hafenregionen Maltas umher, wo er auch von den dort ankommenden Seefahrern entdeckt wurde.

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Er war so beliebt, dass der einstige Bischof Maltas, Publius, ein Gedicht für seine geliebte Malteser Hündin Issa verfasste: „Issa ist übermütiger als Catulas Sperling. Issa ist reiner als der Kuss einer Möwe. Issa ist liebenswürdiger als eine Maid. Issa ist teurer als indische Juwelen.“ Mittlerweile ist der Vierbeiner ein allseits beliebter Familienhund, der sich vor Allen Dingen als beliebt bei weiblichen Hundehalterinnen zu zeigen scheint. Seine wohl bekannteste Halterin war die französische Königin Marie Antoinette. Durch seine kompakte Form eignet sich der Malteser auch ideal für ein Leben in der Stadt.

Besonders ist der Malteser für Anfänger in der Hundeszene geeignet. Begegnet man dem sensiblen und wissbegierigen Hund auf Augenhöhe und behandelt ihn liebevoll, dann findet man in ihm einen treuen und gleichzeitig eleganten Partner. Auch wenn er von der Gesellschaft gerne mal als „Schoßhündchen“ verkannt wird, so steckt viel mehr in ihm. Der kleine Racker strotzt nur so vor Mut und Tatendrang. Soll heißen: Er möchte nicht verhätschelt werden. Daher muss man Acht darauf geben, sich von dem Vierbeiner nicht weichkochen zu lassen. Denn wenn er merkt, dass er sein Herrchen bzw. Frauchen mit niedlichen Blicken austricksen kann, dann wird er von dieser Fähigkeit Gebrauch machen.