Parson Russell Terrier

Der britische Pfarrer und Jäger Person John (Jack) Russell war im 19. Jahrhundert auf der Suche nach einem geeigneten Jagdhund. Da seine anspruchsvolle Suche keine Früchte trug züchtete er kurzerhand zwei Arten an Hunden: den Parson Russell Terrier und den Jack Russell Terrier. Diese beiden Hunde gibt es zwar seit über 100 Jahren, jedoch wurden sie erst im Jahre 1991 offiziell als eigenständige Hunderassen anerkannt. Dies liegt daran, dass die Russell-Hunde oft durch andere Rassen eingekreuzt wurden.

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Mittlerweile ist der mittelgroße Terrier vom Jagdhund zum waschechten Familienhund geworden. An sich ist er sehr einfach zu halten, benötigt nicht einmal eine zu große Wohnung. Jedoch liegt seinem Charakter ein recht hitziges Temperament zu Grunde. Er benötigt Herausforderungen und will nicht gelangweilt werden. Auch möchte er genügend Auslauf bekommen. Andernfalls muss er seine Energie innerhalb der Wohnung loswerden – und das möchte wahrlich keiner. Die Energie kann er gerne beim Herumtollen mit den Kindern rauslassen, da der Parson Russell Terrier auch sehr kinderlieb ist. 

Dennoch neigt er zur einer minimalen Selbstüberschätzung. Dieser darf man keinen Raum lassen, sonst tanzt der Parson Russell einem am Ende noch auf der Nase herum. Abgesehen davon unterscheidet er sich vom Jack Russell Terrier vor Allem in der Länge der Beine. Der Parson hat deutlich längere Beine als sein sehr ähnlicher Bruder. Ansonsten haben beide ein braun-weißes Fell, das entweder lange oder kurze Haare aufzeigen kann.