Pudel

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Die tatsächliche Herkunft des Pudel ist bis heute ungeklärt. Vor mehr als 2000 Jahren gab es jedoch im alten Rom und bei den Persern gelockte Hunde. Sie sind quasi die Ahnen des Pudel. Mittlerweile ist der kleine Lockenhund ein gern gesehener Familienhund. Doch das war nicht immer so, denn im Mittelalter wurde der kesse Vierbeiner bei der Jagd auf Wasservögel genutzt. Daher stammt im Übrigen auch sein Name, nämlich vom altdeutschen Wort „puddeln“. Das bedeutet so viel wie „im Wasser plantschen“. Mittlerweile gibt es vier verschiedene Varianten des Pudels: der Toy Pudel, der Zwergpudel, der Kleinpudel und der Königspudel bzw. der Großpudel.

Der Pudel gilt mit seiner sehr hohen Lebenserwartung von circa 12 bis 17 Jahren als langlebiger Hund. Das sollte definitiv bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Der Pudel an sich verlangt seinem Besitzer zwar nicht allzu viel ab, jedoch mag er es gar nicht, alleine zu sein. Somit fällt ein längerer Urlaub ohne Hund ins Wasser. Dennoch kann man noch immer mit seinem Pudel verreisen. Ansonsten ist der Pudel geprägt durch seine hohe Intelligenz. Diese verschaffte ihm schon 1808 einen Gastauftritt als verwandelter Mephistopheles in Johann Wolfgang von Goethes Epos „Faust“. Dort erkannte Dr. Faust „des Pudels Kern“ als seinen Gegenspieler Mephisto.

Natürlich ist der Hund, anders als in der altertümlichen Theaterdarstellung, ein sehr liebevoller Zeitgenosse. Er liebt es neue Tricks zu erlernen und eine gute Zeit mit seinem Halter zu haben. Abgesehen davon freut sich der Pudel, wenn er von seinem Herrchen bzw. Frauchen an warmen Sommertagen ans Wasser geleitet wird. Die Vergangenheit des „puddelers“ schwingt eben noch immer ein wenig mit.