Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist die einzige anerkannte Hunderasse aus dem südlichen Afrika. Er geht aus Rassen der ehemaligen Kapkolonie hervor, einer Kolonie aus Südafrika, die einst niederländisch, später jedoch britisch gewesen ist. Damals wurde der Rhodesian Ridgeback in den südafrikanischen Gefilden als Jagdhund verwendet, jedoch ist er in Europa kein ausgemachter Jagdhund. Hier wird er eher als Mantrailer und Fährtenhund genutzt, da er ein sehr hohes Arbeitspensum aufzeigt. Natürlich ist er aber auch ein sehr guter Familienhund.

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Seinen Namen hat er zum Einen von der Region, wo er erstmals gezüchtet wurde – Rhodesien. Den zweiten Teil erhielt der Ridgeback durch den charakteristischen Streifen – ridge – auf seinem Rücken. Der Rhodesian Ridgeback ist ein sehr zuverlässiger und liebevoller Hund. Er zeichnet sich allem voran durch die bedingungslose Treue gegenüber seinem Herrchen aus. Dazu kommt, dass der Südafrikaner weder scheu noch aggressiv ist, weswegen man ihm auch keineswegs mit übertriebener Härte oder eben Aggressivität entgegentreten sollte. Abgesehen davon ist der südafrikanische Export ein sehr leiser Hund, da er so gut wie nie bellt.

Dennoch: Der Ridgeback ist kein Hund für jedermann. Auch wenn er selten bellt und nicht wirklich aggressiv ist, kommt der Vierbeiner mit einer amtlichen Portion Selbstvertrauen gepaart mit viel Kraft daher. Ebenso wird der Rhodesian Ridgeback erst sehr spät reif. Es dauert circa zwei bis drei Jahre bis er Erwachsen ist. Bis dahin ist der Sinn des Hundes meistens auf Unsinn gerichtet. Und diese überschüssige Energie sollte man bei einem sehr ausgiebigen Spaziergang verbrennen. Denn der Ridgeback liebt es, ausgelastet zu sein und dabei Zeit mit seinem Herrchen bzw. seinem Frauchen zu verbringen.