Riesenschnauzer

Bekannt als robuster und leistungsfähiger Hund stammt der Riesenschnauzer aus dem Süden Deutschlands. Dort bewachte er schon vor über 150 Jahren die ortsansässigen Brauereien. Daher auch sein Zweitname: Bierschnauzer. Auch wenn sich die ein oder andere Person nach der dritten Mass Bier bei dem Namen angesprochen fühlen könnte, handelt es sich dennoch um einen Hund. 1909 bekam der Riesenschnauzer dann seine ersten Momente im Rampenlicht. In München wurde er mit großem Erfolg ausgestellt, woraufhin der Riesenschnauzer diverse Einsätze im ersten Weltkrieg verbuchen konnte. Wenig später verwendete die Polizei ihn schon ob seiner Robustheit als Diensthund.

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Seiner Größe geschuldet ist der Umstand, dass der Riesenschnauzer viel Freiraum und Platz benötigt. Soll heißen: Für die kleine Wohnung in Berlin-Kreuzberg ist der Vierbeiner nicht wirklich geeignet. Zwar verfügt er über ein gewisses Temperament, dieses jedoch ist nicht wirklich ausufernd. Soll heißen, dass der Riesenschnauzer zwar ein wenig verspielt ist aber kein Chaos stiftet. Mit Kindern kann der etwas größere Hund aber auch! Jedoch ist der fellige Freund nicht sonderlich gut im Umgang mit sehr kleinen Kindern, da seine Verspieltheit manchmal ein wenig über die Stränge schlägt.

Bei der Erziehung muss man in jungen Jahren besonders Acht auf eine Sache geben. Der Hund muss lernen, dass nicht jedes Lebewesen, das nicht Teil des Rudels ist, eine Gefahr darstellt. Denn seine Wachsamkeit kann hier und da ein wenig übertrieben sein. Zudem will der Riesenschnauzer sich gerne gegen andere Artgenossen beweisen. Auf der anderen Seite wiederum reagiert er auf übermäßige Härte und „Ärger“ sehr sensibel und kann dadurch verschreckt werden. Darauf sollte man also tunlichst verzichten.