Rottweiler

Der Rottweiler – im Volksmund auch Rottweiler Metzgerhund genannt – ist tatsächlich eine der ältesten uns bekannten Hunderassen. Bereits die antiken Römer nutzten den Rottweiler als Hüter für Tiere. Auch in den Feldzügen begleiteten die Vierbeiner die römischen Soldaten. Zeitsprung ins Mittelalter: In der schwäbischen Kleinstadt Rottweil wird der noch namenlose Hund vermehrt von Metzgern als Hütehund für Schafe und Rinder genutzt. Dadurch erhielt der Hund zu diesen Zeiten den Namen Rottweiler Metzgerhund.

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Der Rottweiler – Gefahr auf vier Beinen?

Gerade wegen seiner bedrohlichen Wirkung wurde der Rottweiler als Hüter der Herden genutzt. Natürlich ist der Rottweiler kein Hund, der alles und jeden direkt attackiert. Im Gegenteil: Rottweiler kommen sehr gut mit Kindern und auch anderen Hunden aus. Hat der „Rotti“ also eine gute Erziehung genossen, dann ist er keineswegs angriffslustig. Nichtsdestotrotz haben Rottweiler einen starken Schutztrieb, der auch den Herrchen und Frauchen gilt. Ebenso steht der Rottweiler in verschiedenen Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen und ist damit ein so genannter „Listenhund“.

Dieses vermeintlich gefährliche Wesen wird oftmals und gerne von den Medien aufgegriffen. Zum Beispiel wird er in Filmen des Öfteren als gefährlicher und vor Allem aggressiver Hund dargestellt. Selbstverständlich liegt es aber nicht zuletzt am Hundehalter ein Stück dieser „Gefahr“ durch gute Erziehung zu egalisieren. Unter anderem deswegen muss man ebenso anmerken, dass Rottweiler eher ungeeignet für Anfänger sind. Da sie sehr kräftige und aktive Hunde sind, benötigen sie viel Zeit und die damit einhergehende Beschäftigung durch den Tierhalter. Ein ausgewachsener Hund beispielsweise verlangt nach circa zwei Stunden Bewegung pro Tag. Doch erzieht man seinen Gefährten gewissenhaft und bietet ihm genügend Auslauf, so steht einem friedlichen und besonnenen Begleiter nichts mehr im Wege.