Weimaraner

Schon immer war Weimar eine nicht unwichtige Stadt Deutschlands: Die Weimarer Republik entstand dort, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller lebten dort und ein die Hunderasse der Weimaraner feiert dort ihren Ursprung. Denn im 19. Jahrhundert wurde vom Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach erstmals ein Weimaraner als Hofhund gehalten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts jedoch begann erst die Züchtung der Vierbeiner. Diese ging vorrangig in Thüringen von Statten. Streng genommen ist er eine Kreuzung aus dem St. Hubertus Hund und den Windhunden.

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Es existieren zwei verschiedene Varianten des kultigen Hundes: Der Kurzhaar-Weimaraner und der Langhaar-Weimaraner. Sein sehr ausdauerndes Gemüt machte ihn schon damals zu einem tüchtigen Jagdhund. In dieser Branche kann man en ehemaligen Hofhund des Herzogs noch immer vorfinden. Besonders wird er als Schweißhund eingesetzt, da er über ein hervorragendes Riechorgan verfügt. Jedoch kann man ihn abseits der Jagd auch für Therapien verwenden. Gerade dafür – oder für die Zweckentfremdung zum Familienhund – muss man den Jagdtrieb abtrainieren. 

Daher benötigt der Vierbeiner ein fachkundiges und erfahrenes Herrchen bzw. Frauchen. Was man ihm jedoch nicht abtrainieren kann, ist sein Drang nach Bewegung. Dieser sollte unbedingt gestillt werden. Zum Beispiel eignet er sich exzellent als Partner zum Wandern. Aber auch als Jogging-Partner ist er geeignet. Was man ebenfalls bei der Entscheidung für einen Weimaraner beachten muss ist, dass er einen sehr starken Wach- und Schutztrieb hat. Daher ist er wie geschaffen für die Rolle des familiären Bewachers.