Zwergpinscher

Seinen Ursprung findet der kleine Hund in den so genannten „Torfhunden“. Diese halfen bereits vor über 1000 Jahren ihren Besitzern, das Haus von Ratten und anderen Kleintieren zu befreien. Daher erhielt er damals von den Bauern den eher unrühmlichen Namen „Rattler“. Später jedoch avancierte der Zwergpinscher immer mehr zum Begleithund, ehe er dann um 1895 offiziell als Rasse anerkannt wurde. Vor Allem seinem Charakter ist es gedankt, dass er den Sprung vom Rattenjäger zum Familienhund schaffte.

Unsere Empfehlungen

Denn der Zwergpinscher zeichnet sich durch seine selbstsichere und lebhafte Art aus. Gegebenenfalls ist man gewillt, ihn ob seiner eher geringen Größe zu unterschätzen. Jedoch hat der kleine Hund es in sich. Er will durchaus gefordert werden und ist sich seiner hohen Intelligenz bewusst. Ein Leben nur als „Spielkamerad“ für Kinder steht nicht in seinem Sinn. Merkt er, dass sein Herrchen bzw. sein Frauchen ihn nicht fordert oder nicht richtig erzieht, so zahlt der Zwergpinscher es mit Verhaltensstörungen heim. 

Diese spiegelt sich vor Allem in seiner Wachsamkeit und seiner eher geringen Reizschwelle wider. Erzieht man den Pinscher also nicht richtig, dann kann es durchaus vorkommen, dass man einen kläffenden, aggressiven und cholerischen Hund bei sich im Hause hat. Um dies zu verhindern muss man mit einer konsequenten und liebevollen Erziehung die guten Seiten seines Hundes verstärken. Schafft man dies, so findet man im Zwergpinscher den idealen Gesellen für eine Familie.