Polizeihund

Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen. Nein, er ist auch bei der Polizei eine Art „Geheimwaffe“. Denn seine Sinne, besonders der Geruchsinn, sind extrem geschärft. Wissenschaftler belegten einst, dass Hunde beispielsweise Buttersäure eine Millionen mal besser wahrnehmen können als wir Menschen. Doch damit es überhaupt soweit kommt, muss der Hund ein langes Training absolvieren. Bei der Eingangsprüfung werden lediglich 1 Prozent aller Hunde auserkoren, die Ausbildung zum Polizeihund absolvieren zu können. Dabei muss der Hund vor Allem intelligent und mutig sein. Denn sein Hundeführer muss sich im Ernstfall absolut auf den Hund verlasen können.

Polizeihund Titelbild

Hat der Hund die Eingangsprüfung erfolgreich absolviert, dann geht es in die ca. 70-tägige Grundausbildung. Hierbei lernt der angehende Polizeihund das Aufspüren von versteckten Personen, die Verfolgung und Festhaltung von Tätern, das Finden von Beweismitteln und die Abwehr von Angriffen auf den Hundeführer. Nach der Ausbildung wird der Hund auch in der Familie seines Hundeführers leben, da zwischen den beiden eine enge Bindung besteht. Laufende Kosten wie den Kauf von Futter oder die Bezahlung des Arztes werden von der Polizei übernommen. Sobald der Tag kommt, an dem der Hund den Dienst quittieren muss, lebt er noch immer in der Familie.

Im regulären Dienst der Polizei gibt es diverse Arten von Polizeihunden. Die bekanntesten sind womöglich die Rauschgiftspürhunde. Sie sind quasi die „Drogenjäger“ der Polizei. Abgesehen davon existieren noch Sprengstoffspürhunde, zum Aufspüren von Sprengstoff, Leichenspürhunde zum Finden toter Menschen, Fährtenhunde, die die Spur einer Person aufnehmen können und Schutzhunde. Der Schutzhund ist der alltägliche Begleiters des Polizisten und soll ihn vor Angriffen schützen.

Hundegeschirre für Polizeihunde